Ausmaß und Dauer einer Erektion nach Viagraeinnahme hängen vom Blutzufluss und Blutabfluss in den Schwellkörpern des Penis ab.
Die Blutzufuhr wird durch ringförmige Muskeln in der Arterienwand des Corpus cavernosum gesteuert. Im nichterigierten Zustand sind diese angespannt und verschließen die Gefäße.
Wird der Mann jedoch sexuell erregt, führt dies in den betreffenden Muskelzellen zur Bildung von cGMP (zyklischem Guanosinmonophosphat). Die Muskeln entspannen sich und der Gefäßquerschnitt wird vergrößert, was dazu führt, dass arterielles Blut in die Schwellkörper fließt und eine Erektion auslöst.
Der Molekulare Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PD-5), welches das cGMP spaltet. Viagra wirkt dadurch, dass es PD-5 blockiert und dafür sorgt, dass auch geringe Mengen von cGMP zu einer Erektion führen.
Wie so oft in der Natur muss einfach nur die Dosis des Errektions-Enzyms erhöht werden, und schon klappt es wieder mit der Errektion – nur durch einen Wirkstoff namens Sildenafil!
Mit freundlichen Grüßen,

(Charlie Birkenthal, Leiter dieser Homepage)
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